Top 8: Ungesunde Lebensmittel im Alltag


Fruchtjoghurt ­čÖü

Obst ist doch gesund ÔÇô diese Aussage f├╝hrt uns oft in die Irre. Ein genauer Blick auf die Inhaltsangabe von Joghurt , offenbart eine zuckers├╝├če Wahrheit: Rund 24 bis 30 Gramm Zucker kann ein Fruchtjoghurt enthalten! Ob Fructose oder einfacher Haushaltszucker, macht keinen Unterschied. Der eine wirkt sich in hohen Ma├čen nachteilig auf den Stoffwechsel aus, der andere ist eine der Hauptursachen f├╝r Fettleibigkeit.

Die Alternative: Griechischer Joghurt ­čÖé

Griechischer Joghurt enth├Ąlt mehr Proteine, dies ist an seiner kompakten Konsistenz zu erkennen. Die Eiwei├če sind unter anderem wichtig f├╝r den Stoffwechsel. Gerne kann man sich sein Lieblingsobst hinein schneiden.


Haferkekse ­čÖü

Viele Kekspackungen preisen das Beste aus dem Getreide an. Was die Hersteller nicht erw├Ąhnen: Jene Haferteile, die sich in den leckeren Knuspereien finden, sind lange nicht so gesund wie Hafer als volles Korn. Der Knackpunkt sind die Ballaststoffe. Einmal verarbeitet, verlieren sie ihre klebrige Textur ÔÇô jene Eigenschaft, die diesen Nahrungsmittelbestandteil sonst nahezu unverdaulich und somit figurfreundlich macht.

Die gesunde Alternative: Reiswaffeln und N├╝sse ­čÖé

Als kleiner Snack zwischendurch bieten sich leichte Reiswaffeln an. Zugegeben, auch sie enthalten verarbeitete Ballaststoffe, wesentlich ges├╝nder sind sie dank ihres geringen Zuckergehalts aber dennoch. Eine ordentliche Portion unverarbeitete Ballaststoffe steckt zum Beispiel in N├╝ssen: 100 Gramm Haseln├╝sse enthalten zum Beispiel rund acht Gramm davon.

Light-Getr├Ąnke ­čÖü

Wenige Kalorien und kein Zucker: Light-Getr├Ąnke gaukeln dem Verbraucher vor, sie seien gesund. F├╝r eine bewusste Ern├Ąhrung geeignet sind sie aber nicht. Denn die k├╝nstlichen S├╝├čstoffe, in den Light-Getr├Ąnken, k├Ânnen nicht nur das Diabetes-Risiko erh├Âhen, sie regen zu allem ├ťbel auch den Appetit an. Durch regelm├Ą├čigen Konsum von Di├Ąt-Cola u.├Ą. verlernt der menschliche K├Ârper, die Brennwertmenge eines s├╝├čen Lebensmittels richtig einzusch├Ątzen und verlangt mehr Nahrung. Die jedoch ist selten zucker- oder fettfrei und kann zu einer Gewichtszunahme f├╝hren.

Die gesunde Alternative: Saftschorle ­čÖé

Apfel- und andere Fruchtschorlen enthalten zwar Zucker, daf├╝r entfallen aber die Hei├čhungerattacken. Im Sommer solltest du jedoch darauf achten, vor allem Wasser zu trinken. Zwei bis drei Liter pro Tag sollten es schon sein. F├╝r einen geschmacklichen Kick sorgen zum Beispiel Gurken- oder Ingwerscheiben.

Kornflakes ­čÖü

Die Werbung lobt sie als gesunden Start in den Tag. Dabei hat es der Genuss von Fr├╝hst├╝cksflocken ganz sch├Ân in sich. In Zahlen: Eine Portion (50 Gramm) Kornflakes enth├Ąlt vier Gramm Zucker. Bei Produkten mit Honig sind es sogar rund 20 Gramm. Da kann der Ballaststoffgehalt nicht mithalten: Er liegt bei um die zwei Gramm. Kein Wunder, dass so manchem Fr├╝hst├╝cksflocken-Fan schon kurz nach dem Fr├╝hst├╝ck der Magen knurrt.

Die gesunde Alternative: M├╝sli ­čÖé

Frucht- oder Nussm├╝sli enthalten doppelt so viele Ballaststoffe wie Kornflakes und machen schon allein deshalb schneller satt. Kaufe doch mal eine Basism├╝slimischung und verfeinere sie nach deinem ganz pers├Ânlichen Geschmack mit frischem Obst oder s├╝├čen Rosinen.

Surimi ­čÖü

Sie sehen Hummerschw├Ąnzen, Krebsfleisch und Garnelen zum Verwechseln ├Ąhnlich. Doch mit den gesunden Meeresfr├╝chten haben Produkte aus Surimi wenig gemein. Surimi wird zwar aus Fisch hergestellt, enth├Ąlt aber zus├Ątzlich viel Salz und St├Ąrke, die die Masse verfestigen soll. Auch Geschmacksverst├Ąker, Aromen und Konservierungsmittel sind enthalten.

Die gesunde Alternative: Echte Meeresfr├╝chte ­čÖé

Hier bekommst du, was auf der Packung steht: n├Ąmlich richtige Meeresfr├╝chte ohne ungesunde Zusatzstoffe. Hummer und Garnelen enthalten viel Eiwei├č, sind n├Ąhrstoffreich und leicht verdaulich. Die f├╝r unsere Blutgef├Ą├če so wichtigen Omega-3-Fetts├Ąuren gibtÔÇÖs gratis dazu, genau wie Mineralstoffe und Spurenelemente.

Salatdressing ­čÖü

Ein leichter Salat ist im Sommer genau das Richtige. Dein Dressing solltest du dir aber selbst anr├╝hren; das aus der Flasche enth├Ąlt oftmals ├╝berm├Ą├čig viel Zucker. French Dressing etwa schl├Ągt mit rund vier Gramm pro 100 Milliliter zu Buche. Auch Grillso├čen mit Barbecue-Geschmack und Ketchup enthalten sehr viel Zucker.

Die gesunde Alternative: Selbstgemachtes Dressing ­čÖé

Mit der guten alten Kombination aus Essig und ├ľl kannst du nichts falsch machen. Beim Grillen kannst du statt einer ungesunden So├če auch eine Gew├╝rzmischung ausprobieren: Eine Messerspitze schwarzer Pfeffer, die doppelte Menge Chilipulver, ein halber Teel├Âffel Salz und ein wenig Knoblauchgranulat sind die perfekten Begleiter zu Steak und H├╝hnchenbrust.

Zuckerfreie M├╝sliriegel ­čÖü

├ähnlich wie bei Light-Produkten enthalten die zuckerfreien M├╝sliriegel eine Art von S├╝├čungsmittel. Diese nennt sich Sorbit. Diesen Zuckerersatzstoff kann der K├Ârper ebenfalls schwer verarbeiten. Die Folge sind h├Ąufig Bl├Ąhungen und Verstopfungen. Hinzu kommt, dass dieses Sorbit hungrig macht.

Die gesunde Alternative: Schwarze Schokolade ­čÖé

Naschkatzen sollten deshalb besser zu Bitterschokolade greifen. In Ma├čen genossen hat sie einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Besonders Sorten mit hohem Kakaoanteil enthalten viele Flavonoide. Sie st├Ąrken die Gef├Ą├če und sch├╝tzen das Herz-Kreislauf-System. Aber Achtung: Trinken Sie dazu keine Milch, sonst gelangen die Schutzstoffe nicht ins Blut!


Tortillachips ­čÖü

Tortillachips haben die Eigenschaft, im wahrsten Sinne des Wortes, sehr schnell zu verschwinden. Ihr niedriger Ballaststoffgehalt (etwa zwei Gramm pro 50-Gramm-Portion) sorgt daf├╝r, dass Sie gar nicht realisieren, wie viel so schon gegessen haben. Auch der hohe Fettgehalt von elf Gramm je 50-Gramm-Portion ist alles andere als gesund.

Die gesunde Alternative: Kn├Ąckebrot ­čÖé

Mit selbst gemachter Guacamole ( Avocadocreme) oder einem leichten Kr├Ąuterquark wird selbst schn├Âdes Kn├Ąckebrot zu einem leckeren Snack f├╝r Filmeabende & Co. Kn├Ąckebrot besteht zu einem Viertel nur aus Ballaststoffen, da ist der S├Ąttigungseffekt nur eine Frage der (kurzen) Zeit.